Diesen Blog haben wir 11/2016 neu gestaltet und führen ihn im Team weiter. Das verspricht mehr Vielfalt - wie man wohl schon an unseren Gesichtern ablesen könnte.
Allen Besuchern - herzliches Willkommen und viel Vergnügen bei/mit unseren Gedichten!
Im SEPTEMBER 2017 setzen wir mit "Kölsch" von einer Kölner Poetessa die Mundart-Dichtung mit eingeladenen Gästen fort. Außerdem ergänzen wir bereits begonnene Serien, u. a. über "Verschwindende Wörter". Und sonst - mal sehn!

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Die vier Elemente (III) – Luft



Ungenannter Künstler: L'AIR / THE AIR / EL AIRE (2. Hälfte 19. Jh.)
Handkolorierte Lithographie, Pariser Kunstdruckatelier L. Turgis J-ne Impr. Edit.
(hier: Nachdruck der Lithographie, im Besitz von und © Scan: elbwolf)


 Die vier Elemente (III) – Die Luft
Kanzonen

Von einem Riesenmeer an Luft umgeben,
das tiefer als der tiefste Ozean,-
ist unser Lebensraum, die Mutter Erde.
Kaum Leben würd' es ohne dieses geben,
denn alles brach in ihm sich seine Bahn,
als einst der Herr in Eden sprach: "Es werde!
Mein Atem ist Gebärde."
Und es geschieht nach vorbestimmtem Plan,
dass Winde sich erheben, Dünste steigen;
Natur erblühet, macht sich uns zu eigen.

Die Luft, sie filtert aus die Weltraumstrahlen,
sie speichert Wärme und das Sonnenlicht,
schafft Raum zum Atmen für die Kreaturen.
Das Morgenrot ist wie ein Bild zum Malen –
der  Anblick schenkt dem Menschen Zuversicht;-
benötigt keinesfalls der Korrekturen.
Dies sind des Äthers Spuren.
Der Strom des Lebens ist es, der da spricht:-
"Vom Frühlingssäuseln hin bis zum Orkan
beatme Gäa ich – bin ihr Galan."-

lillii (L-R)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen