Diesen Blog haben wir 11/2016 neu gestaltet und führen ihn im Team weiter. Das verspricht mehr Vielfalt - wie man wohl schon an unseren Gesichtern ablesen könnte.
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Im SEPTEMBER 2017 setzen wir mit "Kölsch" von einer Kölner Poetessa die Mundart-Dichtung mit eingeladenen Gästen fort. Außerdem ergänzen wir bereits begonnene Serien, u. a. über "Verschwindende Wörter". Und sonst - mal sehn!

Samstag, 11. März 2017

Die Märzenfee

Johann Heinrich Vogeler (1872-1942): Frühling (1913)
Standort:
Oldenburger/Niedersächsisches Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
Quelle. wikimedia.commons; Liz.: gemeinfrei



Die Märzenfee
(Sonett, mit Augenzwinkern)

Die Märzenfee, sie weckt mit ihrem Singen
den Frühling aus der winterlichen Stille:
durch feine Schleier hüllender Mantille
hört man gedämpft die zarten Töne klingen.

Ihr Lied wird rasch den Winterschlaf bezwingen,
denn zu der Fee gesellt sich bald die Grille,
und beide sehn durch eine Wunderbrille
die angeschwoll'nen Blütenknospen springen.   

Die Sonne unterstützt an diesem Morgen
mit einem Farbenspiel die frohen Weisen.
Verschwunden sind auf einmal alle Sorgen.

Schon sieht man in der Luft die Lerchen kreisen.
Erwacht ist die Natur zu neuem Leben –
das war bei Fee wie Grille auch Bestreben!

© lillii (L-R)

1 Kommentar:

  1. Liebe Besucher unseres Versbildner-Blogs!
    DAS HIER ist unser 100. Beitrag, davon 98 Gedichte.
    Zunächst bringen wir nun eine Serie von Sonetten über die "Vier Jahreszeiten" mit einer vorangestellten Einführung zum Thema und mit schönen Kunstbeilagen. -
    Wir grüßen Euch herzlich und hoffen, dass wir auch die bereits erkennbar Anhänglichen unter Euch zufriedenstellen und zum Bleiben bewegen können!
    Wir "Macher" des Versbildner

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