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Sonntag, 25. März 2018

Frühlingsträume

Nester von Weißstörchen auf dem Affenberg bei Salem, Bodensee-Region
Foto+©: H. Zell, 16.07.2016; via wikimedia.commons; Liz.: CC BY-SA 3.0

Frühlingsträume  (Pantun)

Welch Traum vom lichten Sonnenschein!
Ich träum von lauer Frühlingsluft
und weiß, so wird es immer sein –
Ich riech ihn schon, den Frühlingsduft.

Ich träum von lauer Frühlingsluft;
dass Wiesen werden wieder grün.
Ich riech ihn schon, den Frühlingsduft,
seh schon die bunten Blumen blühn.

Dass Wiesen wieder werden grün
wenn Meisen ihre Nester baun –
seh schon die bunten Blumen blühn,
der Frühling lässt uns alles schaun.

Wenn Meisen ihre Nester baun
einst festgelegt nach Schöpfers Sinn.
Der Frühling lässt uns alles schauen:
Erbauung gleich von Anbeginn.

Einst festgelegt nach Schöpfers Sinn
fügt sich der Mensch die Welt zurecht –
Erbauung gleich von Anbeginn –
er findet Schöpfers Sinn gerecht.

Fügt sich der Mensch die Welt zurecht –
welch Traum vom lichten Sonnenschein!
Er findet Schöpfers Sinn gerecht
und weiß, so wird es immer sein.

© Luzie-R. (lillii)

Weißstörche auf dem Kirchdach der katalanischen Kommune Alfaro.
Foto+©: Nuria rubio, 07.05.2016; via wikimedia.commons; Liz.: CC BY-SA 4.0
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• In der Wikipedia ist die Reimstruktur des Pantun angegeben.
Für dieses hier mit 6 Strophen gilt (wenn erste und dritte Zeile der ersten Strophe in der letzten Strophe unvertauscht bleiben):
a1b1a2b2 | b1c1b2c2 | c1d1c2d2 | d1e1d2e2 | e1f1e2f2 | f1a1f2a2

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