Hier schreiben Hobbydichter für Lyrik-Freunde – meist Gereimtes und nur Druckreifes! Willkommen also, viel Vergnügen mit unseren Gedichten und deren Bebilderung!

Aufrufe unseres Blogs erfolgen automatisch mit Sicherheitsprotokoll "https". Am 18. Mai 2022 hatten wir unseren 600. Beitrag in den Blog gestellt!

Bereits seit Jahresbeginn bringen wir neue Folgen an Kalenderblättern und Monatsbildern. Darum herum dann das, was sich an Einfällen so ergibt – man wird sehen! Nun ja, was man auch sieht: wir "unterschlagen" seit einer ganzen Weile auch einen gewissen Anteil an sanfter Erotik nicht länger - die Zeiten sind eben so ...

Wir teilen den Lesern unseres Versbildners mit und bitten um Verständnis, dass wir auch weiterhin das monatliche Angebot auf 6 Beiträge beschränken - die Kontaktarmut dieser Zeit bringt leider auch eine gewisse Ideenarmut mit sich. Neueinstellungen erfolgen damit um die Kalendertage des 1., 6., 11., 16./17., 21./22., 25.-27. eines Monats.

Freitag, 11. Februar 2022

Geschichte eines Sonetts, Teil 1(2) – nach Azevedo (Übertragung aus dem Portugiesischen)


 Zur Einführung:

Zum zweiten Mal wendet sich dieser Blog dem Brasilianer Artur de Azevedo (voller Namen: A. Nabantino Gonçalves de A.; 1855-1908) zu, der mehr als ein Jahrhundert nach seinem Ableben weiter als vielseitiger und beliebter Schriftsteller gilt. Er vereinte neben zahlreichen Talenten offenbar auch diese beiden Züge in sich, die man speziell der brasilianischen Schriftstellergilde nachsagt:

-      Hang zur Erotik in der Poesie (s. "Versbildner" vom 11.6.2021!)

-      Ausschmücken eigener Erzählungen mit eigenen Versen (wie bei uns etwa in Lion Feuchtwangers Roman "Goya" zu finden).

Hier geht es um eine Erzählung Azevedos, die nicht nur den Titel "Geschichte eines Sonetts" trägt, sondern in der besagtes Sonett selbst auch "das Salz in der Suppe" ist. Dabei stellt es der Autor so raffiniert an, dass nach hundert Jahren und von fern (d. h. ohne Zugriff auf das Archiv der Brasilianischen Akademie für Literatur) wir nicht entscheiden können, was an seinem Text alles Wahrheit und was doch eher ... "Dichtung" ist.

’∕‚

Ein 23-jähriger junger Mann namens Ludgero Baptista begegnet im Jockey-Club der stadtbekannten Frauenschönheit Laura Rosa, die ihr Mann, Kommandant Rosa, überallhin ausführt. Sie genießt es sehr, ständig "einen Haufen männlicher Herzen hinter sich herzuschleppen".
Ludgero bildet keine Ausnahme und verliebt – nein: verknallt – sich heftig in Laura und denkt intensiv darüber nach, wie er diesen platonischen Zustand "in eine positivere Situation bekäme".
Er, der schon seit längerem "harmlose Lyrik" verfasst, nimmt sich ein Sonett vor, mit dem er leider, vielleicht aber auch bewusst, weit über das moralisch Vertretbare hinausschießt: er nennt darin Laura beim Namen und setzt seine Initialen darunter– eine unverzeihbare Indiskretion.
Trotzdem versteht es Ludgero, der Dame seine Verse zuzuspielen. Er veröffentlicht das Sonett in den Neuesten Nachrichten einer speziellen Literaturzeitschrift und lässt Laura ein Heft vom Verlag schicken, am Kommandanten vorbei und direkt zu ihren Händen!
Danach tut sich von ihrer Seite ... rein gar nichts. Nicht einmal Nachteile ergeben sich für den erfolglosen Liebhaber, den ein ins Bild gesetzter Kommandant ja auch zum Duell hätte fordern können – nichts!
Dann beruhigt sich Ludgeros Gemüt allmählich. Statt weiter zu hoffen und es mit Lyrik zu versuchen, rüstet er sich für den "endgültigen Eintritt ins praktische Leben" und wird ein erfolgreicher Fabrikant.

’∕‚

Das Sonett befand sich zwar tatsächlich in Lauras Händen, andererseits aber war es von ihr auf die sprichwörtliche lange Bank geschoben worden und damit so gut wie untergegangen. Um dieses Sonett handelt es sich:

’∕‚

SÚPLICA

Desde o dia feliz em que, pasmado,
Pela primeira vez te vi, senhora,
Um sentimento no meu peito mora
Feito de angústia e feito de pecado.

Não creias que ninguém houvesse amado
Tão loucamente como eu te amo agora,
Nem mesmo, oh! linda Laura, no de outrora
Cavalheiresco tempo celebrado!

Para que finde o meu suplício airoso,
Ou me concede o mendigado beijo,
Este martírio transformado em gozo,

Ou revela ao teu dono o meu desejo:
Talvez ele me faça venturoso,
Dando-me a doce morte, enfim, que almejo!

L. B. (?)

 

FLEHENTLICHE BITTE /nach Azevedos SÚPLICA/

Seit jenem Tag, als ich voll Glück und Staunen
zum ersten Male dich erblickte, Frau,
nagt ein Gefühl an mir, dem ich nicht trau:
ich höre angstvoll ständig Sünden raunen.

Wie ich dich liebe – das sind keine Launen:
dich liebte man so nie! Ich weiß genau,
selbst wenn ich auf der Ritter Zeiten schau,
als im Turnier noch schmetterten Posaunen.

Oh schöne Laura, den erbet'nen Kuss,
den gib mir Bettler; lös' mich von der Folter
und wandle so mein Leiden in Genuss!

Erwartet sonst mich deines Manns Gepolter?
Bringt er mir dann aus lauter Überdruss
den süßen Tod – wär' mir ein sehr gewollter.

© W. Herrmann (10.02.2022), für die freie
Übertragung aus dem brasilianischen Portugiesisch

’∕‚

Lieber Leser – wie hättest Du als Mann einer so begehrten Frau gehandelt?
Liebe Leserin – hättest Du das Ansinnen ignoriert, wie Laura es tat?
Das Geheimnis, wie dieses Sonett doch noch ein zweites (Sonett!) nach sich zog, lüftet der Teil 2 des Beitrags ... schon am 16.2. (und nicht erst in vier Wochen).

© elbwolf , für Nacherzählung und Gestaltung des Beitrags.

Sonntag, 6. Februar 2022

Spiegelbilder

© eigenes Foto der Verfasserin

 

Spiegelbilder

Ein schnurgerader Weg führt selten bis zum Ziel –
Ich habe also Zeit mich gründlich umzusehn;
Und von das Umfelds Reichtum seh ich wirklich viel,
ich brauch mich um die eigne Achse nur zu drehn.
Auch ich als kleiner Teil vom großen Erdenkreise
bin eingebunden in ihm ganz auf meine Weise.

Das blaue Himmelszelt - es spiegelt sich im See;
mitsamt den Wolken und dem dunklen Waldessaum;
den Bergeshang bedeckt vom Winter her noch Schnee.
Wir Menschen sehen es mit Augen wie im Traum:
da zaubert etwas auf das Wasser diese Schatten,
in ihren Tönungen – von hellen bis ganz matten.

Schon jeder leichte Wind verwischt das Spiegelbild –
ich sähe dann, schaut' ich hinein, mein Bild verzerrt.
Das rechts wird links und dieses würde jen's – und gilt.
Kritik an Seitenumkehr? Die ist ganz versperrt!
Die Wahrheit ist nur schwer auf einen Blick erkennbar
drum schaue besser zweimal hin – ist sicher machbar!

Im Spiegelbild ist Wirklichkeit mit angezeigt,
nur ist sie etwas mehr verästelt und verzweigt ...

© Luzie Rudde.

Dienstag, 1. Februar 2022

Kalenderblatt 02/2022 – Osterzgebirgsbilder von Udo Petzold

© Udo Petzold (*1950)                                           Geising (Osterzgebirge), Lange Sraße ( Öl)

 

 

↑ © Bild: Udo Petzold (s. u. Hinweis)                                                          ↑ © Text: W. Herrmann

Hinweis:
Das ©-Right für das Bild von Herrn Udo Petzold, Dresden, liegt
 – zusammen mit der Verantwortung für Bildbenennung und -datierung –
vollumfänglich beim Autor. Diese Wiedergabe entspricht einer einmaligen Gestattung
durch den ©-Inhaber und ist auch bei dieser nicht-kommerziellen Verwendung
auf "Versbildner" keinerlei Lizenzierung nach CC BY-SA 2.0-4.0 gleichgestellt!.
Sämtliche Bilder befinden sich im Privatbesitz des Künstlers.

Kalenderblatt 02/2022 – Osterzgebirgsbilder von Udo Petzold (*1950)
Geising (Osterzgebirge), Lange Straße (Öl)
Anmerkung:
Geising ist ein Stadtteil von Altenberg in Sachsen im östlichen Erzgebirge
unweit der
tschechischen Grenze. Der Geisinger Stadtrat stimmte am 21. Dezember 2010
mehrheitlich der Eingemeindung nach Altenberg zum 1. Januar 2011 zu.
Durch die Eingemeindung wuchs Altenberg auf eine Fläche von über 146 km² und wurde damit
 die mit Abstand größte Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Die Einwohnerzahl stieg von ca. 5.700 Einwohnern auf knapp 8.900 Einwohner.
Zugleich entstand eine neue regionale Touristenhochburg. [nach Wikipedia]

Mittwoch, 26. Januar 2022

Der Kreis und die Tangenten – ein Ghasel

V. M. Vogt: Die zwei Tangenten von einem Punkt aus an einen Kreis (2011);
via Wikimedia Commons; Liz.: CC BY-SA 3.0

 

Der Kreis und die Tangenten
/ Erotik schräger Geometrie – ein Ghasel /

Auf allen sieben Kontinenten
träumt jeder Kreis von den Tangenten:
sie sind in seiner Welt die Liebsten,
weil sie sich nie von ihm je trennten.

Wird eine kurz mal zur Sekante,
dann sind das nur Fisimatenten:
den Kreisumfang berührt sie vorher –
bei folgenreichen Komplimenten!

Noch besser eine zweite Grade –
das gäbe Raum Experimenten:
der Kreis, dann zwischen ihren Schenkeln,
der spielte gern den Abonnenten.

Zum Dreieck braucht' es noch die Dritte
und dann ist Schluss mit Konkurrenten.
Doch fängt der Kreis auf einmal Feuer –
gibt's keine weitren Prätendenten?

Laut mathematischer Erkenntnis,
das sagen alle Rezensenten,
gibt es sogar unendlich viele
rund um den Kreis als Int'ressenten.

Die zählt der Kreis vor lauter Wonne
auch schnell zu seinen eloquenten;
besetzt am Umfang alle Punkte
und widmet sich den Sakramenten.

© elbwolf 25.01.2022
-----------------------------------------------------------
Anm.:
Ursprünglich war das Gedicht eine freundschaftliche Streitschrift zwischen dem damaligen Community-Mitglied Ilse und mir am 9.10.2009 zwischen 16:47 und 22:09 Uhr. Da die einzelnen Partien heute nicht mehr genau fassbar sind, habe ich den Inhalt in einem Ghasel-Gedicht wiedergegeben – diese lyrische Form kannten wir damals noch gar nicht.
Ich hoffe, dass die Geometrieskizze nicht ganz überflüssig ist … 

Freitag, 21. Januar 2022

Der Tag neigt sich (Teamwork)

Abendlicht                                                                                          © Luzie Rudde

Ein Tag neigt sich

Der Tag geht – wie die vor ihm – nun zu Ende;
der Abend nähert sich mit langen Schritten;
wir stehen wie verzaubert da inmitten
und fragen uns, wer ebenso empfände.

Die Farbenbuntheit war des Tags Legende
und brauchte nicht um Augenmerk zu bitten, –
war wie geschenkt, von niemandem bestritten,
verblasst jedoch vor jeder Tageswende.

Am Ort, an dem wir uns befanden – Stille,
denn jedem wird einmal dort aufgebettet
und Ruhe wäre da sein letzter Wille.

Wir sind Geschöpfe von besondrem Schlag
und lange mit dem Leben fest verkettet –
erwarten drum stets einen nächsten Tag!

© Luzie Rudde, elbwolf (WH); 15.01.2022

Sonntag, 16. Januar 2022

Männer lesen/01 – "Ein Mann Ein Buch"

Ein Buch von Eduard Augustin, Philipp v. Keisenberg & Christian Zaschke
 für Süddeutsche Zeitung Ed., 2007; © Süddt. Zeitung GmbH, München


   Liebe Freunde und Besucher unseres Blogs!

Die berühmte Osiandersche Verlagsbuchhandlung bewirbt diesen Titel mit
"
Ein schlaues Handbuch [...], auf das Tick, Trick und Track neidisch wären."
(egal, dass diese drei Figuren in den Neuen Bundesländern keiner kennt),
lässt dem aber noch diese zu Herzen gehenden Worte folgen:

Das Kultgeschenkbuch – auch für Frauen, die sich für Männer interessieren

Männer pflegen andere Vorlieben und Interessen als Frauen. Wäre dies ein Buch für Frauen, müsste man einige Kapitel darin streichen, zum Beispiel: Wie man eine Boeing 747 landet, wie man in die Fremdenlegion eintritt, wie man eine Fliege bindet, wie man einen guten Anzug kauft, wie man Kriminalkommissar wird, wie man ein Bier zu Hause braut, wie man ein ordentliches Loch bohrt, wie man Papst wird, wie man nach dem Sex wachbleibt oder wie man bei der Geburt eines Kindes dabei ist, obwohl man es nicht selbst zur Welt bringt.
Ein Mann sollte einige Dinge wissen über das Leben.

 

Und da liegt die Werbung wieder auf Kurs, denn in den NBL gibt es doch tatsächlich Frauen, die sich für Männer interessieren!

Allerdings darf man bezweifeln, ob "ein Mann" tatsächlich wissen sollte, wie er eine Boeing 747 landet, in die Fremdenlegion eintritt (die hat z. Z. gerade noch 10.000 Mann) oder Papst wird – in den NBL besteht dafür vermutlich nur geringes Interesse.
Aber eines werden die gesamtdeutschen Frauen AUF JEDEN FALL zu schätzen wissen – WIE (besser: DASS) ein Mann nach dem Sex wachbleibt!
Ehrlich, das sollte selbst die Männer "mannweise" interessieren.

Liebe Freunde und Besucher unseres Blogs!
Wir werden versuchen, jeden Monat eine kleine Pikanterie aus besagtem "Handbuch" herauszupicken und sogar ein Gedichtlein darüber zu schreiben – es dürften aber in den meisten Fällen doch wohl Glossen herauskommen!

 

Pro Mann – dies Buch!
/ eine Parodie in Amphibrachen /

Beim Stöbern da fand ich ein Buch
das widmete sich dem Versuch,
den Männern, die dauernd belehren,
zunächst einmal selbst zu erklären,
dass vor jedem ersten Versuch
"Mann" schaute zuerst in dies Buch!

Der Mann hält sich wach nach dem Sex –
das fordert doch nicht nur 'ne Hex
und ist er davor auch gekommen –
warum ist so ganz er benommen –
das fragt sich doch heut' jede Hex
was hätte sie sonst denn vom Sex?

Als Ziel schwebt euch vor – Harmonie.
Das Buch gibt dazu Wann und Wie.
Am besten: gemeinsames Lesen,
das ändert am schnellsten sein Wesen:
"Mann" weiß bald von selbst – Wann und Wie.
Solch Glück heißt bei ihr ... Harmonie.

© gitte, 15.01.'22

Dienstag, 11. Januar 2022

Kristallene Stille (L. Winrich a. G.)

Autor & ©: Gerdt – Raureif am Mainufer (14.03.2007)
via Wikimedia Commons; Liz.: CC BY-SA 3.0


(I)     Winterkunst

Äste und Zäune von Raureif umhüllt.
Glitzernde Pracht im Spiegel
grell strahlenden Lichts.
Sonnenbrillentag. –
Spinnennetz hat die Tarnkappe verloren.
Kraftvolles Werk aus Kristall.
Winterkunst,
vergänglich und kalt.

 

(II)    Stille

Stille ist laut, denn sie lebt.
Ist es still, wenn du denkst, dass es so ist?
Es wird immer ein Laut sein, der die Stille stört.
Ein Rauschen, ein Rascheln, ein Klopfen,
ein Brummen, ein Ton, ein Laut.
Wenn du glaubst, es ist still,
dann ist es der Herzschlag,
der dröhnt, und der Zeiger der Uhr,
der die Sekunde misst.
Stille wird erst sein, wenn nichts mehr ist.


©
(L. Winrich a. G.)
 

Donnerstag, 6. Januar 2022

Monatsbild-01v2022: Wintermorgen

Wintermorgen                                                          © eigenes Foto der Verfasserin
/ Die Streifen auf der Böschung sind die Schatten des Wäldchens gegenüber /

Wintermorgen


Ein wunderschöner, kalter Wintermorgen,
den Sonnenschein und blauer Himmel ziert –
der Bäume Schattenspiele schön platziert.
Zwei Schwäne, schwimmend, scheinbar ohne Sorgen.

In dieser Stille fühl ich mich geborgen
ganz eingeschlossen und wohltemperiert;
ich bin ein Teil vom Ganzen und versiert.
Muss mich nicht sorgen um die Zeit von morgen.

Wie häufig zog der Winter plötzlich ein;
die Jahreszeit, sie unterliegt dem Wandel.
So und nicht anders wird’s auch diesmal sein.

Was es nie geben wird, ist drüber Handel.
Wir sind in diese Welt hineingeboren;
somit ein Teil von ihr – geh‘n nicht verloren.

© Luzie Rudde

Samstag, 1. Januar 2022

Kalenderblatt 01/2022 – Osterzgebirgsbilder von Udo Petzold

© Udo Petzold (*1950)                               Geising (Osterzgebirge), Kuhnauweg (~2010; Öl)

Wo ich auf die Welt kam
 

Die Häuschen sind wie Würfel hingestellt,
doch mit Picasso bitte nicht verwechseln!
Denn das ist meine eigne kleine Welt;
man hört die Leute unzweideutig sächseln.

Dort nehm den Malerpinsel ich zur Hand
und mal nostalgisch eine Gaslaterne.
Die Gegend ist als "Arzgebirg" bekannt –
und dies mein Erzgebirge preis ich gerne.

 

                    ↑ © Bild: Udo Petzold (s. u. Hinweis)                                      © Text: W. Herrmann 

Hinweis:
Das ©-Right für das Bild von Herrn Udo Petzold, Dresden, liegt
 – zusammen mit der Verantwortung für Bildbenennung und -datierung –
vollumfänglich beim Autor. Diese Wiedergabe entspricht einer einmaligen Gestattung
durch den ©-Inhaber und ist auch bei dieser nicht-kommerziellen Verwendung
auf "Versbildner" keinerlei Lizenzierung nach CC BY-SA 2.0-4.0 gleichgestellt!
Sämtliche Bilder befinden sich im Privatbesitz des Künstlers.

Kalenderblatt 01/2022 - Osterzgebirgsbilder von Udo Petzold
Geising (Osterzgebirge), Kuhnauweg (~2010; Öl)

Anmerkung:
Geising ist ein Stadtteil von Altenberg in Sachsen im östlichen Erzgebirge
unweit der
tschechischen Grenze. Der Geisinger Stadtrat stimmte am 21. Dezember 2010
mehrheitlich der Eingemeindung nach Altenberg zum 1. Januar 2011 zu.
Durch die Eingemeindung wuchs Altenberg auf eine Fläche von über 146 km² und wurde damit
 die mit Abstand größte Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Die Einwohnerzahl stieg von ca. 5.700 Einwohnern auf knapp 8.900 Einwohner.
Zugleich entstand eine neue regionale Touristenhochburg. [nach Wikipedia]