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Alfons Maria Mucha (1860-1939): "Winter"
(li: Ölgemälde, 1896 / re: Dekoratives Paneel, 1897)
Quelle: wikimedia.commons; Liz.: Public domain |
es wechselt unaufhörlich, dieses Wetter!
Die Wege werden nass, bald immer glätter;
und ohne Warnung friert es Stein und Bein.
Dann schneit es über Nacht, hüllt alles ein;
die Bäume, kahlgeschoren, ohne Blätter,
sie wirken in der weißen Pracht viel netter;
vom Dachrand glitzert Eis so bläulich fein.
Nun greifen wir zum wärmeren Gewand,
um in der Kälte draußen nicht zu leiden,
bezwingt der Frost doch jetzt das ganze Land.
Ein Außer-Hause-Sein lässt sich nicht meiden …
Die Frau nimmt bald das Vogelzwitschern wahr
und füttert mitleidsvoll die ganze Schar.
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