Für Unkundige, die gar manches Mal "begriffsstutzig" sein würden, gibt es im Fall der Fälle eine hochdeutsche Übertragung (wenn gereimt, in dabei üblichen Akzent- oder Knittelversen).
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Teichrosen auf
dem See in einem Vogelschutzgebiet Foto&©: Oksana Golovko, 29.07.2013; Quelle: wikimedia.commons; Liz.: CC BY-SA 3.0 |
d Teichrose dusse em Weijer
no blüeht ond en Fischer hät
stoisch uf en Bess g warted.
d Bank bem Feschstäg esch läer.
Näbelschwade liged uf em Wasser;
es dampfd we inere Häxechuchi.
vor e paar Wuche.
We goht s?
S goht. We spoht esch es? Spoht. |
Besch
zwäg?
Schoh. Ond du? Ech au. |
Chan
ech dr hälfe?
Worum? Ech ha nume g meint. Aha dorum. |
D
Narre sterbed us
(1995)
Früehner hät mer g säit
d Chind ond d Narre säged d Worret.
D Chind säged sie hütt noh
d Narre stärbed us. |
Wie
doch d Zit vergoht
(2015)
Früehner
ben i de Zit emmer wiit voruus g si.
Hüt
lauf ech ere hindeno. |
(aus den Jahren 1991 – 2015)
Hier drunter findet sich der Rätsel Lösung!
die Teichrosen draußen am Weiher
noch geblüht und ein Fischer hat
stoisch auf einen Fischbiss gewartet.
die Bank beim Fischersteg ist leer.
Nebelschwaden liegen über dem Wasser;
es dampft wie in einer Hexenküche.
vor ein paar Wochen.
Wie
geht's?
Es geht. Wie spät ist es? Spät. |
Bist
du auf dem Damm?
Schon. Und du? Ich auch. |
Kann
ich dir helfen?
Warum? Ich hab nur so gemeint. Aha, darum. |
Die Narren sterben aus (1995)
Früher hat man gesagt
die Kinder und die Narren sagen die Wahrheit.
Die Kinder sagen sie heute noch
die Narren sterben aus. |
Wie doch die Zeit vergeht (2015)
Früher
bin ich der Zeit immer weit voraus gewesen.
Heut
lauf ich ihr hinterher. |
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