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Kolbenförmiger Blütenstand der
Alpen-Mannstreu,
die wegen ihrer dornigen Blätter und
Hüllblätter an Diesteln erinnert.
Foto + ©: Die Verfasserin
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Schau sie Dir an, gibts Schöneres zu schaun?
Hoch in den Alpen ließ sie sich entdecken,
zwar stachlich ist die Blüte, zum Verschrecken -
geschützt sah ich sie hinter einem Zaun.
Vor so viel Schönheit steh ich stumm und staun,
was Gott lässt wachsen hinter Zaun und Hecken,
wie sich die fedrigleichten Blüten strecken -
doch Vorsicht: "nicht berühren" rät der Faun.
Auf kargen Böden fristet sie ihr Dasein.
Ein glattes Blätterlaub ist ihr Gewand,
es hält Dich fern wie eine weise Hand;
denn unten hat sie Dornen spitz und fein -
so weidend Vieh sie nicht verletzen kann,
wie klug von der Natur - denk ich sodann.
© lillii (Luzie-R; August/2019)
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Anpflanzung der Alpen-Mannstreu im
Staudengarten
Foto + ©: Die Verfasserin |
Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht. Zu diesem christlichen Feiertag werden in der gemäßigten Klimazone mangels echter Palmenzweige die Zweige von immergrünen oder zu dieser Jahreszeit bereits ergrünten Pflanzen (Weiden, Buchsbaum, Stechpalme) als Palm geweiht. Von dieser Tradition lässt sich der Namensteil Palme ableiten.
Palmsonntag echter Palmen
Die Kardinale beugen sich
und singen alte Psalmen.
Dieselben Psalmen singt man auch,
Ölzweiglein in den Händen,
Muß im Gebirg zu diesem Brauch
Stechpalmen gar verwenden.“
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