Hier schreiben Hobbydichter für Lyrik-Freunde – meist Gereimtes und nur Druckreifes! Willkommen also, viel Vergnügen mit unseren Gedichten und deren Bebilderung!
Aufrufe unseres Blogs erfolgen automatisch mit Sicherheitsprotokoll "https". Am 18. Mai 2022 hatten wir unseren 600. Beitrag in den Blog gestellt!
Bereits seit Jahresbeginn bringen wir neue Folgen an Kalenderblättern und Monatsbildern. Darum herum dann das, was sich an Einfällen so ergibt – man wird sehen! Nun ja, was man auch sieht: wir "unterschlagen" seit einer ganzen Weile auch einen gewissen Anteil an sanfter Erotik nicht länger - die Zeiten sind eben so ...
Wir teilen den Lesern unseres Versbildners mit und bitten um Verständnis, dass wir auch weiterhin das monatliche Angebot auf 6 Beiträge beschränken - die Kontaktarmut dieser Zeit bringt leider auch eine gewisse Ideenarmut mit sich. Neueinstellungen erfolgen damit um die Kalendertage des 1., 6., 11., 16./17., 21./22., 25.-27. eines Monats.
Sonntag, 24. März 2019
Donnerstag, 21. März 2019
Beziehungen-7/8: Der Kommoden-Zerhacker (Teamwork)
![]() |
Scherzpostkarte Nr. 6653, (Leipzig o.J.;
Rechte, Quelle nicht recherchierbar)
vermutlich Lithograph.
Verlagsanstalt Bruno Bürger & Ottilie (tätig 1894-1908)
|
ehe wir vielleicht gar kein Ende mehr fänden …
Sonntag, 17. März 2019
Rückzug (mit Carola als Gast)
![]() |
Blick zum Kutelo-Gipfel im Pirin-Gebirge, Bulgarien.
Foto: Pudelek, August 2013; via wikimedia.commons;
Liz.: CC BY-SA 3.0
|
hab den Gipfel ich erklommen;
wollt allein und unbeschwert
nur mit mir ins Reine kommen.
Hatte ziemlich mich verirrt,
kam zuinnerst schon ins Wanken.
Dort in Berges Einsamkeit
hat mein Kummer sich verloren.
Wieder für die Welt bereit,
Wir vom Versbildner-Team stellen heute Carola (lebt in Nürnberg) als unseren Gast vor.
Donnerstag, 14. März 2019
März– ein Monatsbild
![]() |
Hans Thoma (1839-1924): März (Monatsbild aus dem
Festkalender)
Mappenwerk, Seemann
Verlag Leipzig; via wikimedia.commons; gemeinfrei.
|
Der Winter sitzt als Greis noch in den Wolken;
man sieht, der Abschied fällt ihm sichtlich schwer.
Der Frühling kommt mit frischem Wind daher,
er hat die grauen Wolken schon gemolken.
In seiner Nachhut drängt das neue Leben,
in der Natur liegt es; ein ewig Streben.
Nicht nur vom Frühling wird der Greis bedrängt;
ein Götterbote geht im Schritt voraus,
zeigt ihm und Winterspielen den Garaus -
am Arm er ihn zu einem Absprung zwängt.
Der sträubt sich und gibt weiter zu bedenken:
er hätte allerhand noch zu verschenken.
Des alten Winters Bitten sind vergebens,
der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
Es steht nun mal in Gottes ew'gem Plan:
für alles kommt einmal der Herbst des Lebens.
Die Hoffnung bleibt auf eine Wiederkehr,
wo nimmt in diesem Fall man Hoffnung her?
Naturgesetze sind nicht zu umgehen,
sie gelten in der Schöpfung immerzu;
ob Mensch, ob Baum, ob Strauch ob Kakadu;
es hilft kein Zetern, Bitten oder Flehen.
Es ist, wies ist, so fang nicht an zu klagen,
beantwortet wird keine Deiner Fragen.
© lillii ( Luzie-R)
Freitag, 8. März 2019
Augenzwinkernd …
![]() |
Man and woman using Candlestick Telephones; postcard, ~
1910
via wikimedia commons; © Public
domain
|
Montag, 4. März 2019
Auf Aschermittwoch 2019 zu
Freitag, 1. März 2019
Kalenderblatt 03/2019 (Dietmar Kunze als Gast)
Montag, 25. Februar 2019
Frühlingsgefühle
![]() |
Frühling in England, Gordale Beck (North Yorkshire).
Foto: David Benbennick, 2005; via
wikimedia.commons; Liz.: CC
BY-SA 3.0
|
Der Himmel ist blauer;
die Luft – sie ist lauer;
der Wind ist gelinder.
Mein Gang wird geschwinder.
Das Bächlein rauscht munter
den Berghang hinunter;
die Knospen – sie sprießen.
Der Vögel Gesänge
sind rauschende Klänge,
die Lebenslust zeugen.
Ich will mich ihr beugen.
Nur Freude entquillt
dem friedvollen Bild –
ich hab es verspürt.
Mein Dank, dem's gebührt.
Donnerstag, 21. Februar 2019
Beziehungen-5/6: Zu Wasser und zu Lande (Teamwork)
![]() |
R. Wolf: Scherzpostkarte Nr. 6113, (Leipzig
o.J.; Rechte, Quelle nicht recherchierbar)
Lithograph.
Verlagsanstalt Bruno Bürger & Ottilie (tätig 1894-1908)
|
ob sich das Herz zum Herzen findet."
Dies rät schon Schiller in der Glocke.
Ob er nun sie, ob sie ihn locke –
das ist im Grund nicht von Belang
und mindert nicht den Tatendrang!
beschlossen schnell, sich nie zu trennen,
Dass es im Nass kann Funken sprühen -
die auch im Feuchten nicht verglühen;
ja nun, wer hätte das gedacht,
dass auch mal dort Gott Amor lacht.
sie knüpften bald schon zarte Bande
und fanden raus, dass ihre Seelen
sich im Alleinsein nur noch quälen,
denn beide waren nicht mehr jung;
die Liebe brachte neuen Schwung.
empfinden beide ein Behagen
im trauten Heim, was gilt die Wette,
sowohl bei Tische wie im Bette;
gesellt zu Körperlichem – Geist,
dann klappt es … wenigstens zumeist!
besonders die der attraktiven Damen,
die sicher niemals vorzeitig erlahmen
bei ihrem offenherzigen Gewedel.
Die Herren scheinen mir nicht so als Täuber,
sie wirken eher wie zwei Mädchenräuber.
den Vorzug ich wohl gäbe, ist's: dem Wasser!
Es ist gemütlicher, vor allem nasser
und sehr viel näher an der Schönheitspflege.
Auch würde es den andren kaum vergrätzen,
verzichtete man auf die Kleiderfetzen.
Doch als ein recht versierter G'schaftlhuber
stieg ich mit ihr in einen Badezuber –
dort ließe sich problemlos manches wagen,
von dem es heißt – wir hätten uns gefunden
und als zwei edle Seelen eng verbunden!










