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© eigenes Foto der Verfasserin
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Ich mag den Herbst mit seinen bunten Farben,
verstreutem, welkem Laub auf Wanderwegen,
die Stoppelfelder ohne ihre Garben.
Mag Abendsonne, der ich geh entgegen;
hör zu dem Wind, der Baumeskronen wiegt,
vielleicht auch bringt den langersehnten Regen.
Seh auch den Habicht, der hoch oben fliegt –
sich Nahrung suchend, zieht er seine Kreise –
entdeckt ein Mäuschen, das ins Gras sich schmiegt.
Er stürzt heran auf die bewährte Weise,
die bisher immer zum Erfolge führte
und hofft, er käme nun zu seiner Speise …
Jedoch des Mäuschens Schicksal mich nun rührte:
ich klatsche laut und schnell in meine Hände,
es war wohl Mitleid, das ich mit ihm spürte.
Erschreckt vom Laut sprang es ins Loch, behände.
© lillii (Luzie-R)
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