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Der Festadler auf dem Böllerbüsken – mit Sicherheits-Kugelfang!
Foto aus dem Archiv des Schützenvereins vom vorjährigen Schützenfest
in meiner Heimatstadt.
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Musikanten
trommeln, blasen –
eingeböllert
wird das Fest.
Holzgewehre
sind geschultert,
Gamsbart
steckt am Hutrand fest.
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Schützenfest
kann nun beginnen,
Schützenbrüder
stehen stramm:
warten
stumm auf ihr Kommando,
streng
geht alles nach Programm.
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Forsch
kommt aus berufnem Munde:
"Abmarsch
nun im gleichen Tritt!"
Kameraden
werden munter,
schreiten
aus und halten Schritt.
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Angekommen
auf dem Platze,
sieht man
hoch auf einem Pfahl
wohlgeschmückt
den stolzen Vogel –
Thronanwärter
leiden Qual!
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Schuss
auf Schuss wird abgefeuert,
bis das
Holzvieh bricht entzwei.
Jubelnd
heben Untertanen
hoch den
König mit Geschrei.
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Der darf
nun das Zepter führen
für ein
Jahr, so will's der Brauch.
Und der
Festball muss gelingen –
zahlen
darf er den ja auch.
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Schnell
ist so ein Jahr vergangen,
denn die
Zeit verstreicht rasant.
Öfter
ging ein Königspärchen
auch
durchs Leben Hand in Hand.
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Doch im
weitren Eheleben
fragt
sich, wer das Zepter schwingt,
denn nur
dauernd zu befehlen
selbst
dem König nicht gelingt.
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Möglich,
dass der Herr der Krone
unterm
Ehejoche stand –
diese
Untersuchung – leider!
die
versickerte im Sand …
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